Kommt nach Eisenhüttenstadt, um gegen Abschiebungen und Abschiebeknäste
zu demonstrieren!
DEMO mit Kundgebung am Samstag, den 13. September ab 14 Uhr
Hauptbahnhof in Eisenhüttenstadt
Immer wieder kommt es in Eisenhüttenstadt zu rassistischen Personenkontrollen und / oder
Verhaftungen sogenannter Nichtdeutscher, weil sie nicht so "weiß" sind wie die Mehrheit in Eisenhüttenstadt. Nicht deutsch aussehende Menschen werden in Eisenhüttenstadt ständig kontrolliert und begafft.
Das dulden wir nicht, das nervt!
Dann gibt es aber noch was anderes in Eisenhüttenstadt: Da ist da noch die sog. Erstaufnahme für Flüchtlinge in Brandenburg und gleichzeitig der Abschiebeknast auch für das ganze Land Brandenburg. Immer wieder ist es an der Zeit, gegen die Verhältnisse und Existenz der Abschiebeknäste zu demonstrieren. Seit 1997 gibt es diesen Abschiebeknast nun schon und seit dem gab es diverse Proteste, Anfragen und auch Besuche von unabhängigen Organisationen.
Unsere Geduld ist am Ende
Die Abschiebeknäste überall abschaffen!
Zum Beispiel war im Jahre 2000 das Europäische Komitee zur Verhütung von Folter (CPT) im Abschiebeknast in Eisenhüttenstadt, um sich ein Bild über die Zustände zu machen und auch den Aussagen von dort inhaftierten Menschen nachzugehen, die über Zwangsfolterungen berichteten. In der sogenannten Beruhigungszelle gab und gibt es immer noch Fesselwerkzeuge und Fixierungsringe für Arm- und Beinknöchel, an denen Flüchtlinge bis
zu 24 Stunden am Stück gefesselt, bzw. fixiert werden. Das Land Brandenburg gab auf Anfrage offen zu, dass es solche Zustände dort gibt. Sie zeigte sich bis heute nicht bereit sie zu ändern. Nicht zu vergessen sind die unzähligen Einzelschicksale der Häftlinge.
Wir lassen nicht locker!
Wir hoffen auf zahlreiche Unterstützung am Samstag, den 13. September 2008 in Eisenhüttenstadt, um gegen staatlichen Rassismus und Justizwillkür auf die Straße zu gehen Wir rufen alle dazu auf, nach Eisenhüttenstadt zu kommen, um nicht nur gegen die Verhältnisse in dem Eisenhüttenstädter Abschiebeknast zu protestieren, sondern auch um gegen den ganz normalen Alltagsrassismus, gegen die EU Abschiebepolitik und gegen die weltweite Verfolgung von Flüchtlingen und für offene Grenzen offensiv aufzutreten.
Deutschland pulverisieren!
Die Demonstration findet innerhalb der Aktionswochen gegen rassistische Ausgrenzung und
Abschiebung statt. Mehr Infos dazu unter: http://www.antira-eh.de.vu/
ARI
ari-berlin@gmx.de